Hornhautdickenmessung (Pachymetrie)

Für wen ist eine solche Untersuchung interessant?

Für jeden Glaukompatienten (Grüner Star) und für Patienten mit speziellen Veränderungen am Sehnerven. Weiterhin für allen Patienten, die eine Korrektur mittels LASIK und ähnlichen, die Hornhautdicke und Oberfläche beeinflußenden Verfahren, haben vornehmen lassen. Es besteht in diesen Fällen, die Gefahr, daß der Augeninnendruck falsch zu niedrig gemessen wird.

Was ist das für eine Untersuchung?

Mit Hilfe eines speziellen Meßgerätes wird die Dicke Ihrer Hornhaut gemessen. Die Meßdaten ermöglichen einen individuellen Korrekturwert zu berechnen und damit die Augendruckmessung noch exakter und sicherer zu machen.

Bisher ging man bei der Messung des Augeninnendruckes von einer durchschnittlichen Hornhautdicke von 0,550 mm aus. Das Messergebnis des Augeninnendruckes verändert sich jedoch in Abhängigkeit von der Hornhautdicke. Ist die Hornhaut dünner als 0,550mm, wird ein falsch zu niedriger Augeninnendruck gemessen als vorliegt. Umgekehrt kommt es bei dickeren Hornhäuten fälschlicherweise zu hohen Druckwerten. Ein einmal individuell berechneter Korrekturfaktor ermöglicht so eine nach genauere Einstellung des Glaukoms, wie z.b. der okulären Hypertension (Augenhochdruck).

In der Regel ist die Hornhautdickenmessung nur einmal notwendig. Die Hornhautdicke kann nur durch LASIKeingriffe oder Hornhauttransplantationen verändert werden. Dann wäre eine erneute Messung erforderlich. Dieses Verfahren geht über den Leistungsumfang der gesetzlichen Krankenkasse hinaus. Ihre gesetzliche Krankenkasse darf deshalb die Kosten für diese Untersuchung nicht übernehmen.

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