Makulatherapie

Bei der feuchten Form der AMD stehen derzeit verschiedene Verfahren zur Verfügung:

  1. Die intravitreale Injektion von Wachstumshemmern
    Dabei wird unter OP-bedingungen in den Glaskörper eine sogenannte Anti -VEGF-Substanz gespritzt. Alle 4-6 Wochen ist eine erneute Injektion erforderlich. Die Kosten werden nur teilweise von den gesetzlichen Kassen übernommen.
  2. Die photodynamische Therapie Sie findet heute nur noch wenig Einsatz.
  3. Die gezielte Laserbehandlung Sie findet heute nur noch wenig Einsatz.
  4. Chirurgische Therapien Nur in Ausnahmefällen

Aktuelle Stellungnahme der Fachverbände zur Therapie der feuchten AMD 2014


Bei der trockenen Form ist die Gabe von Vitaminpräparaten Standard. Große Studien wie die ARED-Studie haben einen eindeutigen Nutzen gezeigt. Inzwischen kann man auch mittles Makulapigmentdichtemessung nachweisen, das das Lutein in die Netzhautzellen gelang.
Neben den Provitaminabkömmlingen Lutein und Zeaxanthin gewinnen andere Mikronährstoffe wie Selen, Omega-3 Fettsäuren und Zink zunehmend an Bedeutung für die Makulatherapie.

Ein neue Therapiemöglichkeit ist die Stimulierung mit dem Rehatron alpha, einem nicht invasivem Induktionsgerät.

Alle Therapien bei der Makulopathie können NICHT heilen!
Eine aufschiebende, stabilisiernde Wirkung ist schon eine Erfolg.

Aktuelle Stellungnahme der Fachverbände zur Therapie der trockenen AMD 2014

 

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