OCT (optische Kohärenztomographie) 

Optische Kohärenztomographie (OCT) ist eine noninvasive, berührungsfreie, bilderzeugende Technik, die Querschnittsbilder mit einer Darstellungstiefe von ungefähr 2-3 Millimeter im Gewebe und eine Axial- und Quer-Auflösung im Mikrometerbereich hat. Nicht nur die Netzhaut und der Sehnerv, sondern auch der vordere Augenabschnitt können bildlich dargestellt werden.

Das Funktionsprinzip des OCT ist dem Ultraschall ähnlich, der Echos verwendet, um innerhalb des Körpers Strukturen zu erkennen. Die verwendete Signalgeschwindigkeit ist Millionen Mal schneller als der Ton des Ultraschalls und erlaubt so die Darstellung von Strukturen mit einer Auflösung unter 10 Mikron einer Auflösung von 100 Mikron.

Das OCT ist die einzige Technik, die die Tiefenstruktur der Netzhaut am lebenden Auge darstellt. Aus diesem Grund ist es zu einem unabkömmlichen Diagnoseverfahren für den Umgang mit vitreoretinal erkrankten Patienten geworden.

Seit April 2013 setzen wir in unserer Praxis das neue TOPCON 3D OCT 2000 ein. Es zeigt eine sehr hohe Auflösung mit 50.000 scans/sek und kann für verschiedene Darstellungen der Makula einschließlich Erfassung von Ablagerungen (Drusen) eingesetzt werden.

Die Untersuchung mit dem OCT ist keine Leistung der gesetzlichen Krankenkassen. Sie wird jedoch von allen augenärztliichen Fachgesellschaften sowohl zur Erstdiagnostik als auch Verlaufskontrolle bei Makulaerkrankungen empfohlen.